Montag, 14. August 2017

[Let us talk about] Sachbücher zur Depression / Selbsthilfe

Ich habe mich in den letzten Wochen stark mit Sachbüchern beschäftigt, die sich um das Thema Depression oder Selbsthilfe bzw. Selbstliebe drehen. Für mich persönlich sind solche Bücher hilfreich und ich stelle euch natürlich nur diejenigen vor, die ich auch wirklich gut finde. Ich kenne Menschen, die rein durch solche Bücher aus einem tiefen Loch herausfinden, andere – wie ich selbst – brauchen sie als Unterstützung während der Therapie.



Es werden sicher noch mehr Bücher in diese Richtung bei mir einziehen dürfen und ich lese aktuell auch eines nebenbei, dass sich mit dem Thema Angst beschäftigt. Aber darum soll es heute nicht gehen ;)

Nachfolgen findet ihr nun Bücher, die ich euch ans Herz legen kann und die vielleicht auch etwas für euch sind, wenn ihr gerne ab und zu etwas in diese Richtung lest. Zu vielen Büchern gibt es bereits eine Rezension auf meinem Bücherblog, die ich euch natürlich auch verlinken werde.



- ‘WIR’ fand ich gar nicht schlecht; gegen Ende wurde das Buch ziemlich spirituell, was mir persönlich dann zu viel war. Wer sich aber daran nicht stört, der wird seine Freude an dem Buch haben. Eine Rezension dazu habe ich auf meinem Bücherblog veröffentlicht: ** klick **

- ‘Die Seele heilen’ war mein erstes Buch in diese Richtung. Ich habe es mir damals gekauft, als meine Mutter an einer schweren Depression erkrankt ist. Dieses Buch ist für mich etwas Besonderes, da es auch einen Teil für Angehörige und Freunde von Betroffenen enthält. Das habe ich in dieser Form bisher noch nicht gelesen und fand ich sehr gut. Generell ist es gut geschrieben und ich habe viel mitgenommen. Die Rezension dazu findet ihr hier: ** klick **

- ‘Der Feind in meinem Kopf’ lag lange Zeit in meinem Regal… Dabei hat das Buch wirklich viel zu bieten. Mir haben die Themen, die darin behandelt werden sehr zugesagt und ich habe mich in vielen Dingen wiedererkannt. Es ist auf jeden Fall eine Hilfe, wenn man seinen inneren Kritiker bezähmen und unter Kontrolle haben will. Meine beste Freundin hat das Buch auch gelesen und war auch sehr begeistert. Auch hierzu gibt es bereits eine Rezension: ** klick **



- ‘Burn Out’ habe ich mir geholt, als es mir immer schlechter ging. Zuerst habe ich darauf tendiert, dass ich ein Burn Out habe, was sich dann als falsch herausgestellt hat. Dennoch sind viele Aspekte einer Depression auch in einem Burn Out zu finden oder anders rum. Daher habe ich das Buch trotzdem gelesen und fand es wirklich gut. Eine Rezension habe ich noch nicht geschrieben, möchte ich aber noch nachholen. Ich kann es euch aber auf jeden Fall empfehlen.

- ‘Nein’ fand ich auch sehr interessant. Es behandelt, wie der Buchtitel schon sagt, dass man auch ohne schlechtes Gewissen mal NEIN sagen kann. Ein Nein muss nicht immer böse gemeint sein und genau das zeigt das Buch gut auf. Hier findet ihr die Rezension dazu: ** klick **

- ‘Finde dich gut, sonst findet dich keiner’ beschäftigt sich vor allem mit dem Selbstbild, was wir Frauen von uns selbst haben; natürlich können auch Männer dieses Buch lesen und die Dinge, die für sie relevant sind, herauspicken. Ich fand die Themen wirklich interessant und einige Aspekte habe ich ins normale Leben mitgenommen. Auch hierzu gibt es eine Rezension: ** klick **



- ‘Depression abzugeben’ ist ein Erfahrungsbericht vom Autor selbst. Er schildert den Weg, wie er in die Depression geschlittert ist und wie seine Therapie abgelaufen ist. Ich fand den Einblick in den Klinikalltag sehr interessant, genau wie die Gedanken von Uwe Hauck. Ein absoluter Buchtipp!



Zwei Bücher, die ich wirklich gut finde – wobei ich ‘Lass dir nicht alles gefallen’ ein Stück besser fand, als ‘So gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen’. Beide Bücher geben einige Tipps, die man im Leben gebrauchen und anwenden kann.



- ‘Wenn das Leben zur Last wird’ habe ich sehr schnell durchgelesen. Es gibt sehr viele hilfreiche Tipps und mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Auch hierzu gibt es bereits eine Rezension: ** klick **

- ‘Gefühle verstehen, Probleme bewältigen’ wurde mir von meiner Psychiaterin während meiner ersten Sitzung empfohlen. Da ich ein echter Bücherwurm bin und, wie ihr unschwer erkennen könnt, gerne ab und an Sachbücher lese, war es kein Problem, mir die Lektüre zu Gemüte zu führen. Mir hat das Buch sehr viel gegeben und ich finde es echt klasse! Es behandelt mehrere Themen und man kann sich selbst besser einschätzen. Ich habe für mich klarer einschätzen können, in welche Richtung meine Probleme gehen und auch Dinge entdeckt, die ich erst beim Lesen des Buches richtig wahrgenommen habe. Also eine klare Empfehlung von mir. Und natürlich gibt es auch hierzu eine Rezension für euch: ** klick **



So und nun seid ihr an der Reihe :) Lest ihr Bücher in diese Richtung? Oder ist das eher nichts für euch? Habt ihr Buchtipps?

Ich würde mich über eure Meinung freuen :)

Liebe Grüsse
Proserpina

Freitag, 11. August 2017

[Freizeitsgeplapper] Die Welt von Photoshop

Hallo liebe Leser :)

Ich möchte ich zum heutigen Post herzlich begrüssen! Es wird ein neues Format geben, da ich das Thema sonst nicht hätte unterbringen können. Dies ist also schon die erste Ergänzung zum Infopost bezüglich den Formaten *lacht* Das passiert, wenn die Ideen übersprudeln ;)

Nun aber soll es um ein Hobby gehen, das mir unheimlich viel Spass macht und nun in die Erweiterung gegangen ist: Fotografieren bzw. die Bildbearbeitung.

Wenn eine Fotografin Photoshop entdeckt, kann es ganz schön interessant werden; so ist es auf jeden Fall bei mir ;) Während ich nicht arbeiten konnte, habe ich mich dazu entschlossen, mir ein neues Bearbeitungsprogramm zuzulegen. Das war fast nötig, da ich einen neuen Laptop kaufen musste und somit kein anständiges Programm mehr auf dem Rechner hatte. In der Firma ist auf meinem PC Photoshop installiert, da ich die ein oder andere Aufgabe übernehme, bei der das Programm eine Stütze ist.
Somit war für mich eigentlich relativ schnell klar, was ich möchte. Dennoch habe ich mich nach Alternativen umgesehen - man möchte ja nichts verpassen! Egal wie lange ich im World Wide Web auch gesucht habe... Nichts! Ich habe wirklich nicht viele Ansprüche an ein Programm und wenn wir ehrlich sind, hat Photoshop schon viel zu viel zu bieten. Trotzdem habe ich mich schlussendlich dafür entschieden.

Was soll ich sagen? Mich hat das Fieber gepackt! Ich bin der Learning-by-Doing Typ und daher habe ich mal einige Tools durchstöbert und ausprobiert. Bisher habe ich 2 oder 3 Mal Youtube zu Hilfe genommen, weil ich selbst nicht darauf gekommen bin, wie ich etwas hinbekomme. Ansonsten bin ich für den Anfang ganz zufrieden :) Es macht unheimlich viel Spass und ich verbringe sehr viel Zeit damit, Ideen zu sammeln. Ich sollte nur mehr ins Umsetzen kommen *lacht* Aber das kommt auf jeden Fall!

Ich bin wirklich froh, nun ein Programm gefunden zu haben, das mir das bietet, was ich möchte - und noch vieles mehr! Damit es nicht nur Geplapper gibt heute, möchte ich euch meine Photoshop-Anfänge zeigen :)





Es sind kleinere Banner, die man mit entsprechenden Logos bzw. Texten ergänzen kann. Ich habe schon den ein oder anderen Banner in diese Richtung für Bloggerkollegen gemacht. Das war für mich eine grosse Ehre, weil ich wirklich noch ganz am Anfang mit Photoshop stehe. Auch für meine beste Freundin durfte ich etwas kleineres basteln und ich bin gespannt, was sich noch so ergeben wird in Zukunft.

Natürlich habe ich auch für meine Photoseite und meinen Blog etwas gebastelt:




Ich bin damit ganz zufrieden - vielleicht wird es auf meinem Bücherblog noch einen anderen Header geben. Aber mir fehlt die richtige Idee dazu noch, weshalb ich erstmal mit dem blau/schwarzen Header glücklich bin :)

Weil Banner auf Dauer zu eintönig werden, habe ich natürlich auch ein paar andere Dinge ausprobiert:










Für die ersten Versuche ist es ganz gut geworden; natürlich ist noch viel Übung nötig, damit ich 100 % zufrieden bin. Doch wie sagt man so schön: Aller Anfang ist schwer!

Abschliessend kann ich sagen, dass ich wirklich froh bin, etwas Neues bzw. eine Erweiterung eines bestehenden Hobbys entdeckt zu haben. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch und probiere gerne mal was Neues aus.
Zudem mache ich aktuell nur das, worauf ich Lust habe und da dies Bearbeitung ist... Tja, da habe ich das Perfekte für mich gefunden und ich bin glücklich und es hält mich vom Grübeln ab. *top*

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr etwas, das euch besonders viel Freude macht? Wie lenkt ihr euch von euren Gedanken ab? Oder fällt euch das eher schwer?
Über einen regen Austausch würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüsse
Eure Proserpina

Donnerstag, 10. August 2017

Let us talk about: Angst


Ich möchte euch herzlich zum heutigen Beitrag begrüssen – er ist völlig unerwartet entstanden, als ich einen Artikel auf einem anderen Blog gelesen habe. 
Mir wird es immer wichtiger, mich mit anderen auszutauschen und dafür sollte man ab und an auch auf anderen Blogs stöbern und kommentieren; aber darum soll es heute nicht gehen.


Der heutige Beitrag soll sich um das Thema Angst drehen! Die liebe Kristina von Lifestyle Confidence hat eine Blogparade dazu ins Leben gerufen und ich habe mich sofort angesprochen gefühlt. Schaut doch unter folgendem Link bei ihr vorbei: *hier geht es lang*
Also sitze ich nun hier und tippe den Beitrag, den ihr nun lest.

Angst… Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch in seinem Leben Angst verspürt – mal mehr, mal weniger. Und das ist auch gut so! Angst bewahrt uns vor Gefahren, warnt uns davor, ernsthaft verletzt oder gar getötet zu werden.
Doch was tun wir, wenn die Angst überhandnimmt? Wie sollen wir damit umgehen, wenn die Angst unser Leben anfängt zu beeinflussen? Was, wenn unser Gehirn nicht mehr so funktioniert, wie es die Natur angedacht hat? Was, wenn die Angst zu unserem Lebensinhalt wird und unser Denken so beeinflusst, dass wir manche Dinge nicht mehr klarsehen können?

Das sind Fragen, die mich in den letzten Wochen und Monaten stark beschäftigt haben und es auch weiterhin tun. Bei meiner Diagnose, schwere Depressionen mit Angststörungen, habe ich mich im ersten Moment gefragt, wo meine Therapeutin die Angst sieht. Ich konnte es nicht verstehen… Doch nachdem ich mit Hilfe der Therapie die Depression soweit unter Kontrolle habe, dass ich wieder klare Gedanken fassen kann, muss ich zugeben, dass ich die Diagnose inzwischen verstehe.

Wie oben schon gesagt, Angst gehört zum Leben und im gesunden Mass, hat sie ihre Berechtigung und kann uns schützen. Aber über diese Angst möchte ich nicht reden. Ich möchte über die Angst reden, die all die Fragen aufgeworfen hat (und noch mehr), die ich oben aufgelistet habe.

Angststörungen treten in allen möglichen Formen auf; manche schleichend, manche sind einfach da. Und manchmal kann man sie sich nicht erklären, manchmal schon. In meinem Fall kann ich zum Teil nachvollziehen, woher meine Ängste kommen und doch kann mein Verstand es nicht zu 100 % begreifen.


Zu Beginn meiner Therapie war die Angst so stark ausgeprägt und durch die Depression verstärkt, dass ich täglich mehrmals ein Engegefühl gespürt habe. Das hat Angefangen mit Herzrasen und einem Druck auf der Brust und hat sich so weit entwickelt, als würde jemand die Hand um meinen Hals legen und zudrücken. In diesen Momenten war die Angst so mächtig, dass man sie schon als Panik bezeichnen konnte! Inzwischen bin ich über diese Stufe hinweg und unheimlich froh darüber; aber ich möchte nicht sagen, dass solche Situationen in Zukunft gänzlich ausgeschlossen sind. Man weiss nie, wann einen die Angst überfällt.

Ansonsten äussert sich meine Angst vor allem in meinen Gedanken und beeinflusst mein Sein, mein Denken, mein Handeln… Also alles, was mich ausmacht. Ich habe Angst davor, nicht genug zu sein; Angst, nie geliebt zu werden und bis ins hohe Alter allein sein zu müssen; Angst, von den Menschen schrägt angesehen und aufgrund meines Gewichtes verurteilt zu werden; Angst, dass mich (vor allem Männer) als hässlich betrachten; Angst, nicht liebenswürdig zu sein; Angst, meine Krankheit nicht besiegen zu können; Angst, immer so zu sein, wie ich jetzt bin und von mir gewollten Änderungen nicht umsetzen zu können; Angst, alles falsch zu machen; Angst, nicht intelligent zu sein; Angst, eine Versagerin zu sein; Angst, mein Leben nicht in den Griff zu bekommen; Angst, dass die Depression und die Angst mein Leben bestimmt; Angst, nie wirklich glücklich zu sein; usw.

Es sind eine Menge Ängste… In der Tat… Und sie bestimmen mein Denken immens! Sie haben Einfluss auf meinen Alltag, auf meine Gesundheit. Und ich möchte das im Prinzip nicht, aber ich fühle mich hilflos und machtlos. Es sind Dinge, die ich während der Therapie auf jeden Fall aufarbeiten werde und ich will einen Weg finden, wie ich besser damit umgehen und leben kann. Ich weiss nicht, wie gut das klappen wird und ich weiss nicht, wie viel Zeit es in Anspruch nehmen wird. Doch das soll keine Rolle spielen. Ich habe den Willen und den Mut, es anzugehen.
Ich will mich nicht länger von der Angst beherrschen lassen! Ich möchte meinen Weg gehen und positiv in die Zukunft schauen können. Ich möchte wissen, wie es sich anfühlt, glücklich zu sein. Und das kann nur gelingen, wenn ich die Angst unter Kontrolle bekomme.

Meine Gedanken in die richtigen Worte zu fassen fällt mir unheimlich schwer, aber mir ist es ein Anliegen, diesen Post zu schreiben und euch einen kleinen Einblick in das Thema zu geben. Vielleicht werde ich den ein oder anderen Post dazu noch verfassen – lasst mir doch eure Ideen und Anregungen da, wenn euch etwas einfällt oder ihr etwas genauer wissen wollt.


Wie geht ihr mit dem Thema Angst um? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Oder ist für euch ein eher ‘unwichtiges’ Thema? Ich würde mich sehr über eure Kommentare freuen.

Eure Proserpina

Mittwoch, 9. August 2017

[Infogeflüster] Die Formate auf Proserpina

Heute soll es einen kleinen Infopost geben – ich möchte euch kurz aufzeigen, was euch in den nächsten Wochen und Monaten auf Proserpina erwarten wird. Ich habe mir einige Gedanken gemacht, was ich mit euch teilen möchte.



Um möglichst viel Abwechslung gewährleisten und meine Gedanken vielfältig teilen zu können, habe ich mir einige Formate ausgedacht. Ich bin davon überzeugt, dass vielleicht das ein oder andere Thema noch dazukommen wird, denn schliesslich stehe ich noch am Anfang des Blogs :)

Hier sind wären die Formate:

- Let u stalk about: Ich werde einige Themen, die mir durch den Kopf gehen, mit euch teilen. Die ersten beiden Posts dazu sind schon online, da könnt ihr euch gerne einen kleinen Überblick schaffen. Ich habe noch einiges Geplant und mir bereits Notizen dazu gemacht.
- Alltagsgeplapper: Eigentlich handelt es sich hier um ein ähnliches Thema, nur allgemeiner. Hier möchte ich Dinge mit euch besprechen, die mir während dem Alltag gesagt oder gezeigt wurden oder die ich gesehen habe.
 
- Gefühlsgeflüstert: Das werden wohl die persönlichsten Posts, die ich jemals schreiben werde. Ich möchte einzelne Gefühle näher erläutern, die ich während meiner Depression hatte und die mich auch aktuell immer wieder überfallen.
- Traumgeflüster: Durch meine Schlafstörungen habe ich angefangen, mich mit meinen Träumen zu beschäftigen. Davor sind meine Gedanken nicht in diese Richtung gewandert, aber das möchte in Zukunft ändern. Daher wird es dieses Format hier geben.
- Infogeflüster: Tja, ihr lest gerade den ersten Post dazu *zwinkert* Falls es Informationen gibt, die den Blog im Allgemeinen betreffen, werde ich euch auf diese Weise informieren.

- Lebensgeflüster: Wie jeder Mensch, habe auch ich meine Geschichte. Diese Geschichte möchte ich euch gerne näherbringen. Darunter könnt ihr den Weg in die Depression verstehen; denn hinter jeder Depression steckt eine Geschichte.

Wie ihr seht, wird euch in Zukunft einiges geboten :) Ich hoffe, die Formate werden euch zusagen. Natürlich bin ich immer für Vorschläge, Anregungen und Wünsche offen.

Ich würde mich freuen, euch auch in Zukunft auf meinem Blog begrüssen zu dürfen und mich mit euch auszutauschen.
Bis bald,
Proserpina

Samstag, 5. August 2017

[Traumgeflüster] Traumtagebuch

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Jeder tut es, Nacht für Nacht… und doch können viele sich nicht daran erinnern. Vielleicht ahnt ihr schon, wovon ich spreche – nämlich von: Träumen! 


Träume oder das Schlafen an sich, sind in den letzten Wochen und Monate zu einem grösseren Thema für mich geworden. Meine Schlafstörungen waren alles andere als angenehm; darüber wird es noch einen einzelnen Post geben, weshalb ich nicht näher darauf eingehen werde. Durch die Umstände habe ich angefangen, mehr über meine Träume oder nicht vorhandene Träume nachzudenken.
Nicht vorhandene Träume? Habe ich nicht zuvor gesagt, dass jeder Mensch träumt? Das stimmt natürlich! Ich gehöre jedoch zu den Menschen, die sich zu 98 % nicht daran erinnern können. Für mich fühlt es sich so an, als würde ich überhaupt nicht träumen. Das ist manchmal echt seltsam, wenn ich in meinem Umkreis höre, sie hätten dies oder jenes geträumt. Bei solchen Gesprächen kann ich nur selten etwas beisteuern.

Ich weiss aber nicht, ob ich es tatsächlich schlecht finden soll oder gut. Denn wenn ich mich an einen Traum erinnere, ist dieser oft sehr bizarr oder ein Albtraum. Aus Erfahrung weiss ich, dass genau diese Träume in meiner Erinnerung haften bleiben, meistens sehr lange Zeit. Noch heute erinnere ich mich an einen Traum, den ich als Kind jahrelang immer wieder hatte. Er war ziemlich brutal, düster und blutig… Ich weiss, dass ich ihn vor ein paar Monaten wieder hatte; etwas abgeändert, aber er war beinahe so, wie in meiner Kindheit. Erschreckend, wie ich gestehen muss.


Die letzten Tage habe ich damit verbracht, ein paar Recherchen im Netz anzustellen und mich mit dem Thema Träume auseinanderzusetzen. Es gibt unendlich viele Seiten und Blogs, die sich damit beschäftigen. Das ist sehr interessant und wird mich auch in der nächsten Zeit immer wieder beschäftigen und begleiten. Im Zuge meiner Recherchen habe ich mich dazu entschlossen, ein Traumtagebuch anzufangen.
Dafür habe ich mir heute ein neues Notizbuch gekauft und es ein wenig aufgehübscht. Schliesslich soll es kein langweiliges Traumtagebuch werden, sondern sich durchaus sehen lassen können.

Ich erhoffe mir, durch das Tagebuch meine Träume besser zu fassen zu bekommen und mich öfters an sie zu erinnern. Besonders die Guten möchte ich in Erinnerung behalten. Oder vielleicht auch die ein oder andere Idee! Ich weiss, dass ich schon einige Buchideen geträumt habe, aber ich kann mich an viele nicht mehr richtig erinnern. Echt schade, denn wer weiss, was daraus geworden wäre *zwinkert*

In erster Linie möchte ich die Träume aufschreiben, so detailliert wie möglich. Ich bin mir noch unschlüssig, wie ich es genau handhaben werde. Das wird sich mit der Zeit zeigen und ich werde den richtigen Weg auf jeden Fall finden. Eine aufregende Zeit steht mir bevor und ich stelle mich ihr voller Vorfreude.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Träumen gemacht? Führt ihr vielleicht sogar ein Traumtagebuch? Ich würde mich freuen, wenn wir uns darüber austauschen!

Liebe Grüsse
Eure Proserpina

Dienstag, 1. August 2017

[Let us talk about…] Ich mach, worauf ich Bock habe…


Oder, wie Hobbies mich auf meinem Weg begleiten!


Ein wichtiger Ausgleich neben der Arbeit sind, meiner Ansicht nach, Hobbies! Dabei spielt es keine Rolle, aus was das Hobby besteht. Es sollte dabei nur darum gehen, dass man sich entspannen und den Alltag für einen Moment hinter sich lassen kann. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, wie er die am besten erreicht.

Auch ich habe einige Dinge, mit denen ich mich in meiner Freizeit beschäftige: Fotografie und Bücher nehmen einen grossen Teil dieser Zeit in Anspruch. Aber auch Konzerte, Photoshop (seit Neustem), Schreiben (selbst wenn dieser Punkt leider nicht so funktioniert, wie ich möchte) und mit Freunden weggehen gehört zu meinem Leben. Nicht zu vergessen: Meine beiden Stubentiger, die ich nicht mehr missen möchte!

Wieso schreibe ich das? Das hat einen simplen Grund: Bevor ich mich in Therapie begeben hatte, konnte ich mich über Wochen, ja Monate nicht aufraffen, etwas zu machen. Wenn ich nicht arbeiten oder einkaufen musste, sass ich zu 98 % zu Hause und habe mich mit Fernsehen beschäftigt… Oder habe geschlafen. Ich hatte einfach keine Energie, keinen Antrieb und damit keine Motivation, etwas zu unternehmen. Einzig meine Stubentiger haben die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen (sie hätten sich sonst auf jeden Fall lauthals beschwert).
Für mich war diese Zeit unheimlich schwer, da besonders das Fotografieren und meine Bücher immer einen Ausgleich zu meinem stressigen Berufsalltag geschaffen haben. Mich weder für das eine, noch das andere begeistern zu können, hat mich noch tiefer in meiner Spirale runtergezogen. Ziemlich doof und kontraproduktiv, doch ich hatte keine Ahnung, was ich dagegen machen sollte.

Nachdem ich die Therapie gestartet habe, ging es mir nach und nach besser. In den ersten 2-3 Wochen (von 7, die ich zu Hause war), in denen ich nicht arbeiten konnte, war weiterhin nichts mit mir anzufangen. Selbst wenn ich etwas tun wollte… es ging einfach nicht… Als ich die ersten kleinen Schritte in Richtung Besserung gemacht habe, hatte ich wieder mehr Lust, etwas zu unternehmen.

Ich find wieder an zu lesen und ich fand sogar die Lust, ein paar Mal mit der Kamera unterwegs zu sein. Das hat sich unheimlich gut angefühlt! Es war kein Zwang dahinter, es war… Freiheit! Eine Leichtigkeit steckte dahinter, die ich schon lange nicht mehr gefühlt hatte. Die Erleichterung, dass die Zeit des Müssigganges endlich vorbei war und ich die Lethargie nicht länger ertragen musste, war unbeschreiblich gross.
Durch meine Liebe zu Büchern, habe ich vor ca. 3 Jahren einen Buchblog angefangen. An diesem wollte ich mehr arbeiten, als ich schliesslich getan habe – aber es ist okay. Ich hatte keine Lust, also habe ich nichts geschrieben.

Und das wollte ich eigentlich mitteilen: Ich mache nur noch das, worauf ich auch Lust habe! Egal wie gerne ich andere Dinge mache, wenn ich die Motivation dazu nicht habe, lasse ich es eben bleiben. Genau wie mit diesem Blog… Ich hätte schon mehr Beiträge veröffentlichen wollen, doch ich konnte mich nicht aufraffen, sie zu schreiben; mein Notizbuch ist dennoch schon ordentlich gefüllt, denn ich werde die meisten Beiträge zuerst von Hand schreiben. Es fällt mir einfach leichter, als wenn ich mich an den Rechner setze und anfange zu tippen. Bei dem Beitrag, den ihr gerade lest, schreibe ich aber einfach darauf los und es klappt ganz gut :)

 
Lesen ist wieder ein Teil von meinem Leben, auch wenn ich nicht so viele Bücher verschlinge, wie ich gerne möchte. Das ist okay, denn ich lasse mir Zeit. Die Leselust wird wiederkommen und dann sind die Bücher nicht mehr vor mir sicher.
Das Fotografieren fällt mir aktuell immer noch schwer; ich habe ein Fotoshooting mit meiner besten Freundin geplant, in dem ich ihren selbst designten Schmuck zur Geltung bringen soll. Wir hatten den Termin schon einmal, aber ich konnte mich an jenem Tag einfach nicht zum Fotografieren aufraffen. Zum Glück verstand sie das und nun ist ein neuer Termin angesagt.

Aktuell bin ich im Photoshop-Fieber! Ich habe mir das Programm während meiner Krankschreibung geholt, da ich einen neuen Rechner habe und mir daher ein Bearbeitungsprogramm fehlte. Und was soll ich sagen? Es macht mir unheimlich viel Spass, Banner und ähnliches zu erstellen. Ich lerne jeden Tag etwas Neues und ich könnte stundenlang vor dem Rechner sitzen und mich mit dem Programm beschäftigen.

Ich werde auch in Zukunft nur noch das machen, worauf ich Lust habe; wenn das einen Tag vor dem Fernseher oder hinter dem Rechner ist, dann ist das so. Hauptsache ich fühle keinen Druck und mir geht es gut dabei. Denn genau darum soll es gehen: Man soll bei den Dingen glücklich sein, die man macht.


 Wie seht ihr das? Wie wichtig ist euch der Ausgleich im Alltag? Was macht ihr, um euer Gleichgewicht zu finden? Was hat euch während eurer Krankheit geholfen? Was hilft euch heute?

Ich würde mich über einen regen Austausch sehr freuen.

Eure Proserpina